kann man sich gute zeiten kaufen?

vor ein paar tagen bin ich über einen interessanten artikel gestolpert:

„gutverdiener laufen schneller“

die start/finisherliste eines marathons wurde bei dieser studie nach soziodemographischen merkmalen untersucht, und dabei hat sich folgendes herausgestellt:

“ Teilnehmer mit einem Jahreseinkommen von mehr als 500.000 Euro wiesen demnach die schnellsten Zeiten vor.“ (Quelle: http://www.n-tv.de/Marathon_und_Karriere_Gutverdiener_laufen_schneller/071020082511/1034085.html)

„Der durchschnittliche Unterschied zwischen den Bestzeiten von Gering- und Top-Verdienern betrage rund 16 Minuten.“

nun ja, da ich nicht soooo viel verdiene muss ich mich auch nicht wundern wenn ich nicht zu den schnellsten gehöre!

aber diese these hat zwei seiten. warum sind denn nun die gut-verdiener schneller als die hartz IV empfänger? es ist mit sicherheit nicht der mangel an verfügbarer trainingszeit! spötter sagen jetzt „die können sich eben kein kieser-training leisten“, wobei selbst ich das nicht als grund durchgehen lassen würde.

liegt es an disziplin und ehrgeiz? an einer effektiveren zeiteinteilung? mit sicherheit nicht an einem teureren equipment!

2016-11-25T17:20:58+00:00

2 Kommentare

  1. dansic 10/11/2008 um 1:13 pm Uhr - Antworten

    Statistik, pure Statistik. Was sind schon 16 Minute bei einer Finishing-Zeit von 4h48min.

  2. barbara 10/10/2008 um 10:57 am Uhr - Antworten

    naja … vielleicht liegt’s an der art der arbeit.
    an meinen gutbezahlten 8-bis-10h-tage als anästhesistin kann ich mich abends fast leichter zum laufen motvieren, als nach meinen momentan 6h an der standkreissäge. da bin ich abends bedient und will eigentlich nur noch essen und nix mehr tun.
    ansonsten wäre ich für die these ehrgeiz. aber die trifft auf viele nicht zu. siehe die sieger des tar 2008 (fabrikarbeiter und almhütte – sicherlich keine höchstverdiener).

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