krafttraining und laufen

krafttraining und laufen – kraft ohne laufen mag gehen, vernünftig laufen ohne kraft eher nicht. gerade auf den längeren distanzen ist vor allem eine gute rumpfmuskulatur wichtig. für alles: den runden schritt, den ökonomischen schritt und den schritt, der einen vorwärts bringt.

viele, die erstmals die langen distanzen laufen, werden (vielleicht erstaunt) feststellen, dass die kondition und das herz-kreislaufsystem nicht die limitierende faktoren sind. knie und sprunggelenke sind selten ein problem. irgendwann tut einem einfach das gestell weh, bei mir beginnt es mit den hüften und dehnt sich dann auf den unteren rücken aus. und dann zeigt sich, ob das vorangegangene training für rumpf und beine genügend war – kommen die probleme bei km 25 oder erst bei km 32 oder vielleicht sogar noch später.

also: krafttraining. wichtig sind saubere, muskuläre aktionen. keine 4*30 wiederholungen mit schneller bewegung. dann nämlich wird gerne mit beschleunigung und hebeln gearbeitet. viel gewinnbringender sind langsame bewegungen, bei denen man schier jeden muskelfaserkontraktion einzeln spürt. abgesehen davon, dass diese langsamen, sauberen bewegungen wesentlich besser für die gelenke sind als jede hebelnde hau-ruck-bewegung. ich bin langjähriger fan von kieser-training, wie wohl jeder hier im blog weiss. aber das bringt’s auch. es muss nicht kieser sein, aber es ist wichtig, wert auf saubere bewegungen ohne hebeln und beschleunigung zu legen. wer will und ein gutes körpergefühl hat, kann das zuhause auch mit hanteln erreichen.

trainingsinhalt : beine mit adduktoren und abduktoren, hüftbeugern und hüftstreckern. rumpf mit geraden und schrägen bauchmuskeln. und natürlich der rücken – die sogenannte authochtone muskulatur, an die man im training richtig schwer rankommt. hier sind dann doch geeignete trainingsmaschinen nötig. ansonsten kann man viel zum beispiel mit therabändern erreichen.

keep on running and doing your workout !

2017-07-28T11:39:40+00:00

4 Kommentare

  1. chamey 10/12/2008 um 9:00 am Uhr - Antworten

    ALSO: ich hätte vor zweieinhalb jahren ja auch nicht geglaubt, dass kieser wirklich sooooo toll ist. aber ich wurde bekehrt: rückenprobleme teilweise ganz weg, teilweise viel besser geworden, muskulatur auf einmal vorhanden, dysbalancen vom tennis einfach eliminiert, und das alles mit einer halben stunde training pro woche! spannend wird’s natürlich vor allem dann, wenn man am limit angekommen ist, die komplette muskuläre erschöpfung spürt und wirklich kämpfen muss, wenn man anschließend auf dem heimweg einen kleinen hügel mit dem radl bewältigen soll.

    kurzum: ich bin kieser infiziert!

    übrigens, in der kieser zeitschrift reflex 29 habe ich gestern von einer frisch gebackenenen ultra-läuferin gelesen, die dieses jahr den rennsteiglauf gepackt hat. ihre aussage: „ohne mein kieser training hätte ich es wahrscheinlich nicht gepackt“ – aber sie war auch 2-3 pro woche dort. das motiviert! ich halte mich also nun an den vorschlag des trainers und intensiviere mein krafttraining. diese woche war ich stolze zweimal und fühle mich wie popeye.

  2. phisei 10/10/2008 um 7:04 am Uhr - Antworten

    ja ja… ich kanns ja schon fast nicht mehr hören: KIESER IST TOLL 🙂
    was ich mich dabei aber frage… wird hier von fehlender „bar“ ohne „and“ gesprochen oder von fehlender „trink-bar“ *gg*

    ihr macht mir ja langsam richtig angst!!!
    ok, ich bin nach einer gewissen kilometerzahl genervt, gelangweilt, verliere die lust, es kommen auch immer ein paar kleine schmerzen mit… aber reicht nicht eine muskuläre erschöpfung bei einem marathon? das könnte man einfacher trainieren als lust, motivation und wehwechen.

  3. alpenpuls 10/09/2008 um 6:50 pm Uhr - Antworten

    ich bin absoluter fitnessstudio hasser!
    mit besagtem kieser studio komm ich allerdings gut zurecht. keine bar, keine musik, keine sauna, keine spiegel. nur maschinen und duschen. jedenfalls bin ich dort in der halben stunde training konsequenter als zu hause.

  4. dansic 10/09/2008 um 6:40 pm Uhr - Antworten

    Gut, gut, gut – ich habe verstanden! Adduktoren, Abduktoren, Hüftbeuger und -strecker. Bauch und Rücken. Nun bin ich aus undifferenzierten Gründen kein Freund von Fitnessstudios. Deshalb möchte ich gern ein vollständiges Programm für das Wohnzimmerworkout haben. Vielleicht kannst du mir dafür demnächst mal die ersten Übungen zeigen. Theraband und Hanteln würde ich kompromissweise zustimmen 😉 Aber nur, wenn es unbedingt notwendig ist…

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