Der (Familien-) Traum vom Land Rover Discovery

Im vergangenen Jahr hatte ich die Gelegenheit, bei der Land Rover Experience Tour teilzunehmen. Für jeden autobegeisterte(n) Frau/Mann ein Erlebnis der besonderen und vor allem empfehlenswerten Art.  Nachdem wir sowieso auf der Suche nach einem passenden Familienauto und/oder Abenteuermobil sind, wollte ich unbedingt dabei sein. Eines der Auswahlcamps für die Experience Tour 2015 nach Australien fand im fränkischen Offroad Park Langenaltheim statt.

Für alle Dinosaurier-Interessierten sei an dieser Stelle kurz erwähnt, dass die Gegend um Solnhofen nicht nur für den besonderen Schiefer und den Offroad Park bekannt ist. Durch den sehr intensiven Abbau der Steinplatten und der besonderen Bodenbeschaffenheit wurden in dieser Gegend mit die bedeutendsten Fossilien in der Geschichte der Archäologie zu Tage gebracht. Im Jahr 1861 ist hier das wohl berühmteste Fossil der Erde, der Urvogel Archaeopteryx entdeckt worden. Dieser Fund belegte die Existenz der Vogelwelt bereits in der Jurazeit.

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Das Auswahlcamp der Experience Tour forderte die Bewerber in den unterschiedlichsten Kategorien. Von Navigation, Landeskunde zu Australien, Fitness, Orientierung, Merkfähigkeit und Improvisationsvermögen war alles gefragt. An verschiedenen Stationen, die über das gesamte Gelände des Offroad-Parks verstreut waren, musste man sein Wissen und Können unter Beweis stellen. Auch die Offroad-Fahrqualitäten der Bewerber wurden in einem Parkour geprüft: eine echte Herausforderung, die nur als Teamleistung mit allen im Auto befindlichen Personen gemeistert werden konnte.

Von Freelander bis Range Rover

Absolutes Highlight der Veranstaltung war aber der Testpark von Land Rover. Hier hatten alle Teilnehmer die Gelegenheit, die gesamte Fahrzeugpalette der Marke im Gelände zu bewegen. Nicht oft hat man die Gelegenheit und Erlaubnis einen knapp 100.000 € teuren Range Rover mal richtig schmutzig zu machen. Und für alle, die bisher wenig oder keine Offroad Erfahrung haben: Es ist wirklich erstaunlich, was ein Auto dieser Größe im Gelände alles zustande bringt. Eindeutiger Sieger in der Offroad-Wertung war natürlich das Ur-Vieh namens Defender. Steigungen, Gefälle, Wasserdurchfahrten jedweder Art waren hier ein echtes Kinderspiel, sofern man sich mit der antiquierten Technik und unbequemen Sitzposition arrangiert hat. Robust, oder zumindest rund um die Welt auch im entlegensten Busch reparierbar – der Defender ist ein Auto zum Träumen (oder tatsächlich Erleben) von der Weltreise.

Der Discovery ist das perfekte Offroad Familienauto für große Abenteuer

Für mich persönlich war und ist jedoch der Discovery der König unter den Geländewagen. Mit Leichtigkeit absolvierte er nahezu die gleichen Herausforderungen wie der Defender, bei kaum gemindertem Verwöhnambiente im Vergleich zum Range Rover. Ein zweieinhalb Tonnen Auto, das die steilsten Auf- und Abfahrten ohne Schrecken nimmt, dem Fahrer dabei Vertrauen schenkt und gleichzeitig mit Komfort verwöhnt. Doch noch mehr macht den Discovery zu einem wirklich begehrenswerten Auto: Es ist ein hervorragendes Familienauto, das mit einem riesigen Kofferraum, mit bis zu sieben Sitzen und einer niedrigen Fensterlinie aufwartet. Kinder haben von der Rückbank die beste Übersicht über das gesamte Geschehen im, vor und neben dem Fahrzeug. Das ist eigentlich genau das, was man sich als Familienvater wünscht: Zufriedene und begeisterte Kinder im Auto, die Gewissheit auch mit den widrigsten Bedingungen am Ziel anzukommen und am Wochenende auch mal richtig Spaß im Sandkasten für Erwachsene zu haben. Schade nur, dass der Spaß mit immensen Anschaffungs- und Unterhaltskosten verbunden ist.

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2017-11-15T09:52:00+00:00

Ein Kommentar

  1. Philipp Seidel 02/20/2017 um 11:27 am Uhr - Antworten

    Der Land Rover Discovery ist in der Tat ein großer Traum, aber genau das sollte er auch bleiben. Wir haben den Test gewagt und uns einen Gebrauchten gekauft – mit einem schrecklichen Ergebnis! Nach nur zwei Monaten, gefahrenen 200km und Reparaturen im vierstelligen Bereich haben wir in wieder verkauft: als „Nicht-fahrtauglich“ und mit 50% Verlust. Wir werden gesondert darüber berichten!

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